Sommer 2017, Frankfurt am Main.
Am Samstagvormittag, kurz vor meiner Abreise aus Frankfurt, blieb mir noch etwas Zeit für einen Museumsbesuch. Ich entschied mich für das Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, genauer für dessen brandneue Ausstellungsräume MMK2.
Direkt gegenüber des Eingangs zum Museum für Moderne Kunst begrüsst uns eine überdimensionale Skulptur von Franz West. An der Eintrittskasse werde ich gefragt, ob ich denn vorhätte in der Ausstellung zu fotografieren. Dies ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis seitens Museum gestattet — man unterzeichnet eine kurze Erklärung, die geschossenen Schnappschüsse nicht kommerziell zu nutzen. Dafür erhielt ich einen kleinen Aufkleber, der auf die Erlaubnis zu Fotografieren hinweist. — Datenschutz im Museum und so.

Besonders positiv ins Auge gestochen sind mir die Social Media-Kanäle und die Verlinkungen des MMK. Als Sticker an einer Wand, kurz vor der eigentlichen Ausstellung, weisen die Symbole darauf hin, fleissig zu teilen und eben die richtigen Accounts zu nennen.
Well done, MMK2 — welcome to the digital playground!


Zur Ausstellung
Die Ausstellung “PRIMARY STRUCTURES” bildet einen bunten und sorgfältig kuratierten Querschnitt durch Meisterwerke der Minimal Art. In einer großen Überblicksschau mit fast 50 Künstlerinnen und Künstlern präsentiert das MMK erstmals umfassend die Meisterwerke dieses Sammlungsbestands. Die weitläufige Ausstellung führt durch mehrere verbundene Räume — kleinere Räume für die gekonnte Inszenierung besonderer Kunstwerke, sowie grosse, ausladende Flächen für faszinierende Skulpturen, die den Raum einnehmen und formen. Unter den 48 Exponaten finden sich unter anderem Werke von Richard Artschwager, Franz Erhard Walther, Richard Serra, Teresa Margolles und Dan Flavin.
Zum Museum
Gelegen ist das MMK2 im 170 Meter hohen TaunusTurm im Zentrum Frankfurts. Seit dem 19. Oktober 2014 stehen dem Museum über 1500 m² Ausstellungsfläche für 15 Jahre kostenlos zur Verfügung.